Wandern – Schapendoes – Fotografie

Koralpe mit Clarence

Gestern war ein perfekter Tag für eine Wanderung, deshalb machen sich Clarence und ich auf den Weg Richtung Koralpe. Die Gegend ist uns ja nicht unbekannt.Im Jänner und Februar waren wir schon auf zwei Schneeschuh-Wanderungen hier unterwegs. Die erste Wanderung im Jänner war ein richtiges Abenteuer, da wir uns, wegen des Nebels, im großen Kar etwas vergangen sind. Bei unserer zweiten Wanderung im Februar hatten wir traumhaftes Wetter und einen herrlichen Ausblick vom Großen Speikkogel.

Doch nun zu unserem gestrigen Ausflug. Frauchen blieb diesmal zu Hause, da Sie für eine Prüfung lernen musste. Männer-Ausflug so zu sagen. Los ging es vom Koralpen Parkplatz die Skipiste hinauf Richtung Koralpenhaus. Den Großteil des  Weges hinauf legten wir auf einer asphaltierten Straße zurück. Clarence wollte dann auch gleich mal im Koralpenhaus einkehren, deshalb der kleine Zacken im GPX Track 😉 Für eine Pause war es aber noch zu früh und Geld hatten wir auch keines dabei, deshalb, Clarence angeleint und weiter auf unserem Weg.

Panorama Richtung Weinebene

Panorama Richtung Weinebene

Nach dem Koralpenhaus ging es noch ein Stück auf der Straße dahin. Dann nahmen wir den direkten Weg quer Feld ein Richtung Radarstation „Goldhaube„. Oben angekommen wurden mal ausgiebig Fotos gemacht. Clarence macht es einem nicht gerade leicht, er erwischt immer den passenden Moment seinen Kopf weg zu drehen. Nach einer kurzen Gipfelpause loggten wir noch einen Geocache und weiter ging die Wanderung.

Während ich überlegte welchen Weg wir zurück gehen, hatte Clarence schon einen der beiden letzten Schneeflecken entdeckt. Voller Freude rieb er seine Schnauze in der nicht mehr wirklich weißen Pracht. Beim zweiten Schneefleck war er dann so aufgedreht, dass er wie wild hin und her rannte (seine narrischen 5 Minuten) und einmal sogar den Schnee anknurrte 😆

Herr Clarence of Hairy Grasshoppers - Lavanttal im Hintergrund

Herr Clarence of Hairy Grasshoppers – Lavanttal im Hintergrund

Wieder beruhigt, ging es nun bergab ins Große Kar und dort eine Zeit lang eben dahin. Einmal mussten wir quer durch eine Kuhherde, was mir beim Anblick ein etwas mulmiges Gefühl im Magen bereitete. Aber als ich zwei entgegenkommende Wanderer sah, die locker mit ihren Hunden durch den „verkuhten“ Bereich kamen, war ich wieder entspannt. Mit Clarence an der Leine gingen wir, als ob nichts wäre, zum anderen Ende des Zauns. Die Kühe würdigten uns nur gelegentlich eines Blickes. Gut so, verrückte Kühe braucht keiner.

Der restliche Weg zum Ausgangspunkt wechselte sich , ausgenommen von einer Abkürzung über eine matschige Wiese, zwischen einer Forststraße und einem verwachsenem Waldweg ab.
Es war ein netter Ausflug für einen halben Tag. Zum Grillen am Nachmittag wollte ich wieder zu Hause sein.
Das nächste Mal werden wir, zu Dritt, eine größere Runde von der Weinebene aus starten.

Fotos

Strec06ke

volle Distanz: 10618 m
Gesamtanstieg: 815 m
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