Wandern – Schapendoes – Fotografie

Weinebene – Koralpe

Gestern stand die zweite Wanderung an diesem Wochenende auf dem Programm. Freitag waren wir bereits auf der Tauplitzalm unterwegs. Den Samstag nutzten wir ganz gemütlich zur Erholung für die sehr lange Tour auf der Weinebene-Koralpe. Mit gepackter Jause und genügend Flüssigkeit machten wir uns mit dem Auto auf den Weg Richtung Weinebene. Nach ca. 1 1/4 Stunden kamen wir am Parkplatz bei den Skiliften der Weinebene a

Die ersten 3,7 km ging es, stetig steigend, aber gemütlich, auf einer Forststraße dahin. Es war den ganzen Tag Sonnenschein mit ca 22°C vorhergesagt, ideales Wanderwetter. 2 km vom Parkplatz entfernt war der erste Wassertrog. Wir setzten Clarence zum Abkühlen gleich mal rein, was er sichtlich genoss.

Vor dem steilsten Anstieg des Tages mussten wir noch an einer größeren Kuhherde vorbei manövrieren. War aber alles kein Thema, Clarence geht dabei brav an der Leine und die Kühe schauten uns einfach nur blöd zu. Die sogenannte „Hühnerleiter“ ist ein Anstieg von ca. 300 Höhenmeter auf  knapp 1 km Länge. Der Boden ist sehr zerkluftet und man ist froh wenn man endlich oben ist.

Nach diesem Anstieg war einmal Zeit für eine Jausen-Pause. Wir mussten uns ein windgeschütztes Plätzchen suchen, da auf der Ebene oben ein stetig unangenehmer Wind blies. Am Bergrücken wanderten wir dahin bis wir nach einem weiteren kurzen Anstieg den Gipfel des Gr. Speikkogel erreichten. Es herrschte reges Treiben am Gipfel, es waren uns einfach zu viele Leute, weshalb wir gleich weiter marschierten. Clarence kannte den Gipfel ja schon. Ich war am 06.07.2014 mit ihm schon heroben, siehe Bericht.

Die Zeit rief nach einer Einkehr und einem verdienten Radler. Also machten wir uns auf zum Koralpenhaus. Leider war der Aufenthalt dort nur von kurzer Dauer. Erstens hatte er keinen Radler, nur Diesel. Zweitens dürfte der Wirt etwas genervt gewesen sein und war nicht gerade die Freundlichkeit in Person.

Also ging es hinauf zum Rundfunksender und auf der anderen Seite wieder hinunter ins Große Kar. Dort folgten wir dann einem schmalen teils matschigen Weg Richtung Pomswasserfall. Den ließen wir aber links liegen und kamen nach ca. 20 Minuten bei der Großhöllerhütte an. Dort rasteten wir ausgiebig mit Radler und einem Apfelstrudel.

Nachdem wir wieder Kraft getankt hatten, machten wir uns auf den noch ca. 5,5 km langen Rückweg zum Parkplatz. Ab Kilometer 15,4 waren wir wieder auf dem gleichen Weg, den wir am Vormittag bis zur Hühnerleiter gegangen sind. Clarence noch einmal geschickt durch eine Kuhherde gelotst und im Trog wieder abgekühlt, kamen wir nach 7 Stunden und knapp 19 km wieder am Parkplatz auf der Weineben an.

Im Auto wurde uns dann bewusst, dass wir in der Früh etwas vergessen hatten einzuschmieren. Die Wadl glühten nicht nur vom vielen Gehen, sondern auch vom Sonnenbrand den wir uns auf ihnen eingefangen hatten. Also, kleiner Tip, nicht vergessen die Wadl bzw. Beine einzuschmieren!

Hier noch die Fotos von unserer Monster-Wanderung und die Strecke mit Höhenprofil.

 

Fotos

Strecke

volle Distanz: 19112 m
Gesamtanstieg: 1212 m
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