Wandern – Schapendoes – Fotografie

Drachenhöhle – Röthelstein

Mit dem Wetter kann man zur Zeit echt keine vernünftige Planung fürs Wochenende vornehmen. Der eigentliche Plan für Sonntag war, dass wir ins Pyhrn Gebiet fahren und dort auf die bzw. auf der Wurzeralm wandern. Da wir uns auf Prognosen nicht wirklich verlassen können, entschieden wir uns etwas in der Nähe zu machen. Von Mixnitz zur Drachenhöhle, hinter dem Röthelstein herum und zurück zum Parkplatz beim Heubertgstüberl.

Den ersten Teil legten wir auf einer Forststraße zurück. Beim Wegweiser „Drachenhöhle“ zweigten wir auf einen Pfad ab, auf dem es schon schön bergauf ging. Vor der Drachenhöhle steigt man noch eine steile Rinne hinauf, die mit einer Kette zur Unterstützung versichert ist. Für uns und unsere Freunde Penelope und Werner stellte die Rinne kein großes Problem dar. Auch Clarence war immer voraus unterwegs. Es gab aber zwei hohe Stufen, die ich ihn dann hinaufheben musste. Nach ca. 1 3/4 Stunden kamen wir bei der beeindruckenden Drachenhöhle an. Wenn man etwas in die Höhle hinein geht, schaut es wirklich so aus als würde man in den Schlund eines Drachen steigen.
Die Höhle darf weiter hinein nicht betreten werden. Es werden aber Führungen durch geschulte Höhlenführer angeboten. Link hier.

Nach einer kurzen Pause ging es weiter steil bergauf, bis wir auf dem SO Sporn des Röthelstein, mit wunderschönem Ausblick auf die Tieber Teiche, angekommen sind. Hier kommt man auch herauf wenn man den Postlerweg (4+) oder das UFO (6+) geklettert ist, zwei schöne Routen im Grazer Bergland.

Der Anstieg war noch nicht vorbei, es ging knackig weiter aufwärts. Kurz vor dem Hochpunkt unserer Wanderung war noch eine Schwierigkeit zu bewältigen. Auf dem eigentlichen Weg sind eine kurze und eine etwas längere Leiter zu bewältigen. Für uns natürlich kein Problem, aber für Clarence ist das nichts. Es gibt aber einen Weg, gleich vor den Leitern rechtes weg, um den Leitern auszuweichen (nicht zu übersehen, schön ausgetreten). Dort ging es noch einmal richtig steil hinauf – einmal musste ich Clarence noch über eine hohe Stufe heben.

Nach kurzem Abstieg kamen wir aus dem Wald auf den Buchebensattel mit seiner schönen Weide. Von dort folgten wir den Wegweisern zurück Richtung Mixnitz und sind nach insgesamt ca. 4 Stunden wieder an unseren Ausgangspunkt angekommen.

Es ist eine schöne Tour für Langschläfer und kurze Herbsttage mit steilem und felsigem Gelände vor und nach der Drachenhöhle und im Gipfelbereich, hier sollte man Trittsicher sein. Mit einem Hund, der öfter unterwegs ist, ist die Tour kein Problem. Es gibt 3-4 Stellen, wo man ihm über eine höhere Stufe helfen muss.
Clarence hat der Tag viel Spaß gemacht, heute ist er aber etwas müde und hat sicher „Spatzen“.

 

Drachenhöhle – Röthelstein

Strecke

volle Distanz: 8484 m
Gesamtanstieg: 1054 m
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