Wandern – Schapendoes – Fotografie

Wurzeralm

eine Ausnahme

eine Ausnahme

Letzten Sonntag packten wir unsere Sachen und machten uns auf den Weg Richtung Phyrn, genauer gesagt zur Phyrnpass Straße, von wo wir mit der Standseilbahn auf die Wurzeralm gefahren sind. Bei der Ankunft am Parkplatz blies uns erst einmal ein kalter Wind um die Ohren und wir schauten, dass wir so schnell wie möglich die Tickets für die Berg- und Talfahrt mit der Standseilbahn lösten. Auch für Clarence mussten wir ein Ticket lösen, zudem musste der Arme, wie es in allen öffentlichen Verkehrsmitteln üblich ist, einen Maulkorb tragen. Das passte ihm natürlich gar nicht, er ist es ja auch nicht gewohnt einen zu tragen. Clarence machte die Fahrt mit der Standseilbahn nichts aus, er war mehr genervt vom Maulkorb.

Bei der Ankunft an der Bergstation erwartete uns dann ein anderes Bild als noch im Tal. Sonnenschein, bei herrlichen Temperaturen und ein wunderschöner Ausblick auf die umliegenden Berge. Nach ca. 20 Minuten auf einer Forststraße erreichten wir den Brunnsteinsee, wo ich auch den ersten von vier Geocaches gefunden habe. Vom Brunnsteinsee ging es dann gute 420 Höhenmeter hinauf zum Sattel der Roten Wand. Es war ein schweißtreibender Anstieg, da uns auch noch die Herbstsonne, mit ihren noch kräftigen Sonnenstrahlen, im Rücken stand. Am Sattel der Roten Wand angekommen, rasteten und jausneten wir erst einmal. Dabei konnten wir Vögel beobachten, die immer wieder nach Essens-Resten bei den anderen Wanderern, die ebenfalls eine Jausen-Pause machten, schnorrten.

Tiefflieger

Tiefflieger

Nach der Pause ging es ein Stück gemütlich abwärts. Den Abstecher zum Gipfel der Roten Wand ersparten wir uns nach dem anstrengendem Anstieg auf den Sattel. Mit der Zeit wurde der Weg immer schmäler und es ging weiter leicht bergab. Wir mussten genau auf unsere Tritte achten. Das Gelände war teils Felsig mit Wurzeln und Erde, was das Ganze etwas rutschig machte. Melanie hat es einmal sogar auf den Hosenboden gesetzt, es ist aber zum Glück nichts passiert.

Dümlerhütte

Dümlerhütte

Nach einer guten Stunde erreichten wir die Dümlerhütte auf 1495m. Dort herrschte reges Treiben auf der sonnigen Terrasse. Nach 20 Minuten hatten wir einen Platz und auch das wohlverdiente Bier bzw. den wohlverdienten Radler in der Hand. Nach ausgiebiger Rast und noch einem Bier machten wir uns auf den Rückweg zur Bergstation der Standseilbahn. Wir legten einen Zahn zu, da wir nicht die letzte Talfahrt verpassen wollten, sonst hätten wir noch ca. 3km zum Parkplatz absteigen müssen. Von der Dümlerhütte ging es durch den Wald dahin. Dann folgte ein längerer Anstieg auf den Halssattel. Der Weg war meist im Schatten und der Untergrund sehr feucht und zertreten von den Kühen, die den Sommer hier oben verbracht haben.

herrliches Panorama

herrliches Panorama

Clarence ging jetzt richtig auf, es waren sein Temperaturen. Er fetzte hin und her, rieb seine Schnauze immer wieder im Boden und hatte einen Mordsspaß dabei. Zwei weitere Geocaches, die direkt am Weg lagen, habe ich auch noch gefunden und mich ins Logbuch eingetragen. Nach ca. 1 1/2 Stunden erreichten wir rechtzeitig die Bergstation für die ersehnte Talfahrt.

Es war diesmal nicht die längste Wanderung, aber sie war für uns alle doch anstrengend, da wir schon länger nicht mehr in in den Bergen unterwegs waren.

Fotos

Strecke

volle Distanz: 9822 m
Gesamtanstieg: 827 m
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