Wandern – Schapendoes – Fotografie

Seenrunde Zirbitzkogel

Am Freitag war es endlich so weit, die Seenrunde am Zirbitzkogel wurde in Angriff genommen. Hierbei handelt es sich um eine Geocache Runde von der Waldheimhütte über das Türkenkreuz zum Zirbitzkogel (2396m). Von dort über den Fuchskogel (2196m) zum Wildsee und über das Türkenkreuz wieder zurück zur Waldheimhütte.

Kühe versperrten uns den Weg beim Türkenkreuz

Kühe versperrten uns den Weg beim Türkenkreuz

Früh morgens um 05:00 klingelte bereits der Wecker. Ich gleich raus aus den Federn während Melanie noch etwas Start Schwierigkeiten hatte. Nach einem ausgiebigen Frühstück packten wir Clarence ins Auto und los ging die Fahrt zum Parkplatz bei der Waldheimhütte. Am Parkplatz sind €2 für das benützen der Forststraße in den Parkschein-Automaten einzuwerfen.

Um 07:30 machten wir uns bei angehemer Temperatur auf den Weg. Die ersten Caches konnten leicht gefunden werden. Auch die benötigten Informationen für den Seenrundweg-Multi sammelte ich ein. Beim Türkenkreuz mussten wir den ersten kleinem Umweg in Kauf nehmen. Eine grimmig dreinschauende Kuhherde hatte gerade ihr morgendliches Zusammentreffen.

der Aufstieg wurde auch von einer Meute "Killer"-Fliegen begleitet

der Aufstieg wurde auch von einer Meute „Killer“-Fliegen begleitet

Den ersten Teil ging es moderat bergauf, zuerst auf einer rumpeligen Forststraße, später auf einem ausgetretenen Pfad. Nach ca. 4,3km wurde es steiler und so legten wir auf den nächsten knapp 3,3km ca. 500hm zurück. Wir ließen uns gemütlich Zeit dadurch war der Anstieg nicht so anstrengend wie wir gedacht hatten. Eine längere Pause zwischen drinnen wurde auch als Fotoshooting genützt. Phasenweise begleitete uns eine Horde „Killer“-Fliegen beim Aufstieg. Die Serpentinen zum Schutzhaus hinauf, nervten mich die Biester dann schon gewaltig.

Beim Schutzhaus angekommen, waren wir dann endlich von unseren surrenden Begleitern befreit, und gönnten uns zur Stärkung einen Radler. Von unserem Platz mit Panoramablick konnte ich auch ein paar tolle HDR Aufnahmen von den Wolken am Grat, den wir vor uns hatten, zu machen. Auf dem Höhenprofil kann man gut erkennen, dass wir den anstrengendsten Teil des Weges hinter uns hatten. Die restlichen 10km waren eine pure Genusswanderung mit herrlichen Ausblicken.

zu dritt am Fuchskogel

zu dritt am Fuchskogel

Auf dem Fuchskogel, der zweite Gipfel auf dieser Runde, machten wir unsere nächste längere Pause bevor der Abstieg zum Wildsee begann. Vor dem Abstieg loggte ich noch eine Geocache, von dem man einen tollen Blick auf den Wildsee hatte. Bei Kilometer 10,2 sieht man auf der Karte einen kleinen Bogen beginnen. Dieser Bogen war nötig, da eine Kuhherde mit ihren Kälbern auf dem Weg graste. Man sollte nie, vor allem nicht mit einem Hund, in einer solchen Situationen irgendetwas riskieren. Also besser ein paar Meter rundherum gehen und alles bleibt gut.

Immer näher kam der Wildsee, wo wir unsere letzte Pause einlegten und dabei die Füße ins brrr kalte Wasser hängen ließen. Von den Außentemperaturen wäre ein Sprung ins kalte Nass schon angenehm gewesen, aber die Wassertemperatur ließ nur eine Kneipp-Kur bis zu den Unterschenkel zu. Vom Wildsee ging es ein Stück steiler bergab, und bei Kilometer 14,1 schloss sich der Kreis beim Türkenkreuz, das dieses Mal kuhfreie Zone war. Kurz zuvor mussten wir aber ein drittes Mal einen kleinen Bogen um eine Kuhherde machen, die, im Gras liegend, den Nachmittag genoss und wiederkäute. Wir wurden von einer Kuh gerade einmal eines Blickes gewürdigt, soll mir so nur recht sein.

Panorama Wildsee

Panorama Wildsee

Gemütlichen Schrittes ging es zurück zum Parkplatz. Nach 7h 45min hatten wir 17,6km und 973hm auf dem Tacho. Interessant, dass mir die Garmin Basecamp Software die Daten anders interpretiert, als auf die Webseite www.gpsies.com. Hier der Link zur Strecke auf www.gpsies.com. Es war unsere längste Tour bis jetzt und ich sage die schönste. Die Streckenführung war auf Grund der Geocaches toll gewählt. Nach dem ersten Drittel hat man das schwierigste hinter sich und kann den restlichen Weg richtig genießen. Man darf trotzdem das Gelände nicht unterschätzen und sollte auf jeden Fall einen ganzen Tag einplanen.

Nun, wie immer die Fotos und die zurückgelegte Strecke mit dem Höhenprofil.

Fotos

Strecke

volle Distanz: 16814 m
Gesamtanstieg: 1027 m
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