Eisenerzer Reichenstein

Schon seit einigen Wochen habe ich mir vorgenommen diese Tour von der Hirnalm auf den Eisenerzer Reichenstein an meinem Geburtstag zu machen. Lediglich welche Route, über den Grete-Kling-Steig oder die Krumpenalm, war ich mir noch unschlüssig. Auf Grund der derzeitigen Verfassung – leichte Schulterprobleme, und das obwohl ich seit Ewigkeiten nicht mehr klettern war – entschied ich mich dann für die Route Hirnalm-Krumpenalm-Rottörl-Reichenstein-Reichenhals-Krumpenalm-Hirnalm.

An meinem Festtag war, wie letztes Jahr auf dem Dachstein, perfektes Wetter vorhergesagt. Um nicht die ganze Zeit in der prallen Sonne gehen zu müssen und da ich den restlichen Tag noch anderweitig verbringen wollte, ging es früh los. Wecker piepste um 04:30 Uhr, Abfahrt 05:00 Uhr und um 06:30 startete ich am Parkplatz bei der Hirnalm.

Einen weiteren Frühaufsteher, den ich bei der Krumpenalm einholte, gab es noch, da schon ein Auto auf dem Parkplatz bei der Hirnalm parkte. Nach einer kurzen Eingehphase ging es dann gleich schön knackig hinauf, an einem Wasserfall vorbei, auf die Krumpenalm. Dort zweigte ich rechts Richtung Rottörl ab.

mitten durch die Kuhherde

mitten durch die Kuhherde

Aus der Ferne hörte ich schon das Glockenläuten und nach kurzer Zeit sah ich auch die dazugehörige Kuhherde. Einige Kühe standen mitten auf dem Weg. Links die hohen Latschen und rechts auch Kühe hieß es hier Geduld bewahren. Nach ein paar Minuten waren die Kühe ein paar Schritte zur Seite gegangen und ich konnte ohne Probleme weiter spazieren.

Mit Clarence wäre ich hier sicher nicht durch gegangen. Dafür war es viel zu eng und zu viele Kühe auf kleinstem Raum zusammen.

Nach guten zwei Stunden erreichte ich das Rottörl. Von dort ging es um den Reichenstein herum zur Reichensteinstiege (leider kein Foto, hier waren die Beine schon schwer), die man, wenn man einen Hund dabei hat, auch umgehen kann. Nach der Stiege ging es steile Serpentinen bis kurz vor den Gipfel, wo man rechts zur Reichensteinhütte und links auf den Gipfel gehen kann, hinauf. Bei dieser Kreuzung machte ich eine kurze Pause und ging dann ohne Rucksack das kurze Stück hinauf zum Gipfel.

Panorama mit der Reichensteinhütte und einem Teil des Erzberges

Panorama mit der Reichensteinhütte und einem Teil des Erzberges

Ein paar Minuten den Ausblick genießen und ein paar Fotos machen und schon ging es wieder hinunter. Bei der Hütte gönnte ich mir das übliche Menü (Cola und Radler). Dazu gab es noch ein Lärcherl mit Honig aufs Haus. Ganz gemütlich um 10:00 Uhr Vormittags 🙂

Nach der flüssigen Stärkung wurde noch ein Geocache gesucht, gefunden und gelogged. Danach machte ich mich an den Abstieg zum Krumpenhals. Es war steinig, steil und die Sonne strahlte kräftig auf mein Haupt. Vom Krumpenhals ging es weiter steil hinunter zur Krumpenalm und dem Krumpensee.

Blick auf den zurückgelegten Weg

Blick auf den zurückgelegten Weg

Auf dem Weg hinunter zum Krumpensee bekam ich noch einen ordentlichen Adrenalinschub, als auf ich auf einmal zwischen meinen Füssen eine Schlange erblickte. Ein Schrei und ein Sprung nach links weg vom Weg, wenigstens hatte sich das Mistding genau so erschreckt wie ich.

Am Krumpensee wurde noch ein Geocache gelogged und weiter ging der Abstieg zur Hirnalm. Nach 5h38min reiner Wanderzeit hatte ich 15,63km und 1.577 Höhenmeter hinter mir. Die Oberschenkel brannten und die Knie schmerzten, aber ich war rundum happy diese tolle Tour gemacht zu haben. Am Abend gab es noch ein gutes Chili-Steak im Rox.
Solche genialen Tage, wie sie sein sollen, kann es ruhig öfter geben 🙂

Fotos

Strecke

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