Schöckl-Sommeralm (06-2)

Auf der zweiten Etappe meines Projektes 06er Mariazellerweg ging es bei frischen 7°C vom Schöcklkreuz über Arzberg und Passail auf die Sommeralm. Begleitet von Sonne, Wind und Wolken, gab es auf der Ochsenhaltalm zur Krönung auch noch leichtes Schneetreiben. Regen war nicht angekündigt und blieb zum Glück auch aus. Mit dem Wind hätte ich Regen gar nicht brauchen können.

Parkplatz Schöcklkreuz

Parkplatz Schöcklkreuz

Um Punkt 09:00 Uhr startete ich am fast leeren Parkplatz beim Schöcklkreuz. Vorbei an der Burgstaller Höhe ging es die ersten 10 km stetig bergab bis nach Arzberg. Neben den wechselnden Wetterverhältnissen begleitete mich auch ein konstantes Motorengeräusch. Die röhrenden Motoren der Autos vom Rechbergrennen waren in der ganzen Gegend zu hören.

In Arzberg ging es vor der Kirche links auf den Raabweg und der Raab entlang bis nach Passail. Hier beginnt auch der Montanhistorische Lehrpfad. Die ersten neun Stationen sind entlang der asphaltierten Straße, wobei der Lost Place der ehemaligen Haufenreither Erzaufbereitungsanlage sicher das Highlight ist.

Lost Place Haufenreither Erzaufbereitung

Lost Place Haufenreither Erzaufbereitung

Passail empfing mich mit starkem Wind und wolkenverhangenem Himmel. Nach 13km war es Zeit für die erste Pause. Im Cafe Niederl wärmte ich mit bei einem Cappuccino etwas auf und die ausgezeichnete Sachertorte stärkte zusätzlich die Moral. Richtung Norden verließ ich Passail um bei Kilometer 15,5 endlich wieder auf einen Waldweg abzubiegen.

Den Großteil der bis hier zurückgelegten Strecke war ich auf Asphalt unterwegs. Von meinen Recherchen wusste ich bereits, dass der Abschnitt Schöcklkreuz-Passail der „schiachste“ – auf Grund des hohen Asphaltanteils – ist. Ich empfang ihn nicht ganz so schrecklich. Vor allem der Abschnitt am Montan-Lehrpfad entlang der Raab von Arzberg nach Passail hat mir gut gefallen.

Die Strecke vom Schöcklkreuz bis westlich von Hohenau an der Raab war Neuland für mich. Von dort begann der Aufstieg über die Ochsenhaltalm und den Schwarzkogel auf die Sommeralm. Auf diesem Weg, inklusive Abstecher zum Lost Place Waldhäuschen, war ich bereits bei meiner Wanderung 3-Kogl im Almenland Anfang April unterwegs.

Panorama - links die Rote Wand - rechts der Gösser

Panorama und die dazugehörigen Gipfel von Peakfinder - da hinten wo ist mein heutiges Ziel

Panorama und die dazugehörigen Gipfel von Peakfinder – da hinten wo ist mein heutiges Ziel

Zwischen Ochsenalm und Schwarzkogel kam sogar noch leichtes Schneetreiben auf, wie man auf dem Video erkennen kann. Just in diesem Moment sah ich in der Ferne eine grüne Jacke aufblitzen. Ihr voraus war ein schwarz-weißes Etwas. Melanie und Clarence waren mir von der Sommeralm entgegen gekommen. Somit hatte ich die letzten noch nette Begleitung.

Ziel(einlauf) auf der Sommeralm

Ziel(einlauf) auf der Sommeralm

Das letzte anstrengende Stück war der steinig steile Anstieg auf den Schwarzkogel. Danach ging es östlich am Bründlkogel, den drei Wetterkreuzen und dem Saukogel vorbei auf die Sommeralm. Bei diesem Wetter war die Sommeralm wie ausgestorben. Wo man von weitem immer Massen an Autos parken sieht, war nur ein kleines schwarzes Spucki zu sehen.

44,7 km der lt. GPX Route 127,5 km sind absolviert. Der weitere Plan sieht vor die restliche Strecke, von der Sommeralm bis nach Mariazell, an drei aufeinanderfolgenden Tagen zu machen. Hierfür muss ich noch die Tagesetappen mit ev. Unterkünften planen. Zeit zu finden wird eher das Problem, da bald die ersten Prüfungen auf der FH anstehen. Es würde mich sehr freuen, wenn ich dieses Projekt bis Ende Juli abschließen kann. Time will tell.

Werte aufgezeichnet mit Garmin Vivoactive HR. Können von denen, die bei der Strecke angezeigt sind, abweichen.
DistanzZeitØ PaceHöhe +
24,96 km5 h 47 min16:56 min/km1.057 m

Fotos

Video

Strecke

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