Rennfeld

Schon über ein Monat ist seit dem letzten Blogeintrag, einer herrlichen Wanderung auf dem Stanzer Sonnenweg vergangen, und auch bis ich dazu gekommen bin diesen Eintrag zu schreiben, ist wieder über eine Woche vergangen. Es sind gerade stressige Zeiten, da kommt leider das, was mir am meisten Freude bereitet, etwas zu kurz. Aber es ist Licht am Ende des Tunnels und Mitte Juli ist die letzte Prüfung für einige Zeit geschlagen. Dann wird der Kopf einmal ordentlich durchgelüftet und Urlaub gemacht, bevor es daran geht die Bachelorarbeit zu verfassen. Doch nun zum wichtigen, der Wanderung vom Gabraungaben auf das Rennfeld und retour über den Buchecksattel.

Clarence wäre schon gerne oben, ein Stückerl ist es noch

Clarence wäre schon gerne oben, ein Stückerl ist es noch

Für diesen Sonntag waren sommerliche Temperaturen vorhergesagt, ein guter Grund die Morgenroutine der Wochentage beizubehalten um früh morgens, bei angenehmeren Temperaturen, den steilen Anstieg aufs Rennfeld in Angriff zu nehmen. Auch mit Blick auf Clarence, der absolut kein Freund von Wanderungen in der Sommer-Sonne ist, sind wir früh auf und um 06:41 im Gabraungraben gestartet. Vorbei am alten Steinbuch ging es nach 300 Meter schon knackig bergauf. Immerhin waren auf dem Weg zum Gipfel des Rennfelds 1.061 hm auf 6 km zu überwinden. Hier waren wir am 72-Reihen-Steig unterwegs – mitgezählt habe ich nicht, aber wird schon stimmen ☺ 

Bei der Zatschpucherhütte bogen wir scharf rechts ab, hier war fast die Hälfte des Anstiegs geschafft. Auf Forst- und Waldwegen sowie Pfaden ging es Meter um Meter hinauf. Je höher wir kamen, desto mehr wurde aus den schattigen kühlen Waldstücken, offenes Gelände mit der immer stärker werdenden Morgensonne im Rücken. Wir legten immer wieder kurze Pausen ein; ich um die Beine zu erholen – schon lange nix mehr gemacht 😏 – und Clarence um sich an einem schattigen Platz am Boden etwas abzukühlen. 

Panorama vom Gipfelkreuz

Panorama vom Gipfelkreuz

Mit der Höhe wurde nicht nur die Sonne stärker, auch der Ausblick wurde immer weiter und schöner. Nach gut zwei Stunden erreichten wir das Gipfelkreuz am Rennfeld. Nach einem Abstecher zu einem Geocache stand eine längere Pause beim Ottokar-Kernstock-Haus am Programm. Clarence bekam sein zweites Frühstück, das er verschlang, als hätte er heute noch gar nichts zum Fressen bekommen. Ausgeruht und gestärkt wanderten Clarence und ich weiter zum nord-östlich liegenden Buchecksattel. So steil wie es hinauf ging, ging es hier wieder hinunter. 

keine Kühe in Sicht

keine Kühe in Sicht

Auf schmalen Waldpfaden querten wir einige Forststraßen bis wir den Fensterergraben erreichten, wo der steilste Teil des Abstieges hinter uns war. Über zwei Weiden, wo zum Glück noch keine Kühe zu sehen waren, und schöne Pfade an kleinen Bächen ging es gemütlich hinunter zum Ausgangspunkt, dem Gabraungraben. 

Diese Runde ist auf den ersten 6 km sehr anspruchsvoll, da es von Beginn an knackig bergauf geht. Als Alternative kann man auch von der Kapfenberger Seite bis zur Pischkalm fahren und von dort aufs Rennfeld gehen, Hier ist, lt. Berichten einer Studienkollegin, die Anfahrt die größte Herausforderung, da die Straße zur Pischkalm nicht die beste sein soll. 

Werte aufgezeichnet mit Garmin Vivoactive HR. Können von denen, die bei der Strecke angezeigt sind, abweichen.
DistanzZeitØ PaceHöhe +
15,15 km4 h 06 min16:18 min/km1.118 m

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Strecke

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